InterTabac 2018, So war es..:

Sonntagmorgen um 7:49 Uhr. Der ICE fährt pünktlich am Berliner Hauptbahnhof ein. Das Bordrestaurant ist geschlossen. Nicht weiter schlimm, ich war vorher im Backwerk, das zu Glück wie viele andere Fastfood-Restaurants im Bahnhof vertreten ist. Die Preise sind ok und das Angebot gut.

 


Im Zug, mir gegenüber sitzt eine Männergruppe gehobenen Alters die den Geburtstag eines Mitgliedes ihrer Reisegruppe mit Champagner und allerlei mitgebrachten Leckereien feiern. Es wird also etwas lauter. Egal, Kopfhörer rausgesucht, Spotify an und die Messeunterlagen auf den Tisch. Vorbereitung und letzte Prüfung der Aufträge für den Tabakfreund.

 

Ankunft in Dortmund, 11:39 Uhr. Regen...! Also ab ins Taxi und zu den Westphalen-Hallen. Dortmund ist ja nicht allzu groß. Ein paar Euro für die Fahrt fallen nicht wirklich ins Gewicht.

 

Die im letzten Jahr angefangene Baustelle um das Messegelände ist noch nicht wieder verschwunden und macht es fast unmöglich mit trockenen Füßen auf die Messe zu kommen. Durch den Haupteingang, wieder nach draußen, in die nächste Halle. Check-In und los geht´s.

 

Alles wie immer. Nichts macht den Anschein eines Jubiläums. Schade...!

 

Als erstes ein kleiner Ausflug zum Food-Court. Sieht ok aus, aber völlig überteuert. Schade...!

 

Fast jede Firma hat Ihren Stand am angestammten Platz in den bekannten Hallen. Ich finde mich recht schnell zurecht und habe auch die Kollegen vom TABAKFREUND schnell gefunden. 

 

Nach kurzer Begrüßung geht es an die Arbeit. Als erstes wird eine Messebestellung bei Wolfertz gemacht. Spannende neue Zigarren, wie die Blind Faith und die limitierte Nicarao erwarten uns von diesem Top-Importeur. Außerdem gibt es einige spannende Neuheiten bei den Accessoires von XIKAR.

Bei der 5th Avenue, dem Alleinimporteuer für kubanische Zigarren in Deutschland, Österreich und der Polen, lohnt sich der Besuch eigentlich nur um einen Blick auf die hinter dickem Glas ausgestellten neuen Ediciones Limitadas zu werfen. Ordern kann man diese sowieso nicht... Das große Dilemma der geringen Verfügbarkeit großformatiger Habanos in Deutschland nimmt wohl in absehbarer Zeit kein Ende.

 

Bei Kohlhase&Kopp werden wir wie immer herzlich empfangen. Zur Begrüßung ein Gässchen Champagner, da gibt man doch direkt direkt ein bisschen mehr Geld seines Chefs für neue Ware aus. Ob das am Champagner liegt...? Wir sind uns nicht sicher. ;)

Neue Rocky Patel Zigarren, limitierte Santa Damiana und Flor de Copan, Weihnachts- und Wintertabake für unsere Pfeifenraucher die ein wohlich-warmes und festliches Aroma verbreiten und bei den De Olifant Shortfillern hat sich auch einiges getan.

 

Weiter zur Firma Hauser. Wir brauchen RBA (Raucherbedarfsartikel) für das Weihnnachtsgeschäft. Freut euch auf ein sehr viel breiteres Colibri-Sortiment in den Filialen des Tabakfreunds! 

Nicht zu vergessen sind Kautabake. Der aktuelle Dauerrenner im rauchfreien Tabakbereich. Ja, die Dänen überschwemmen das Land mit, zum Teil sehr hochwertigen, Snus Varianten wie Thunder, Göteborg, General und Siberia.

 

Zwischendurch werden immer wieder viele Hände geschüttelt, nette Gespräche geführt, mit anderen Händlern aus dem ganzen Land aktuelle Trends und Anekdoten ausgetauscht und auch viel gelacht. Das alles hilft dabei das Fachhändlernetz in Deutschland zu festigen und nicht jeden Mitbewerber als direkte Konkurrenz zu betrachten, sondern die Vorteile einer starken Gemeinschaft mit gleichen Interessen im Blick zu behalten.

Damit ist mein einziger Messetag in diesem Jahr auch schon vorbei. 2019 versuche ich wieder alle drei Tage da zu sein um mehr zu sehen, zu erfahren und mehr Informationen über das was uns im Jahr darauf erwartet zu bekommen und noch besser auf Veränderungen am Markt reagieren zu können.

 

Vielen Dank für dein Interesse,

Sven

Kommentar schreiben

Kommentare: 0